Christina Schaaf: Zur Maltechnik von Carl Schuch

Die Arbeit befasst sich mit der Maltechnik des österreichischen Landschafts- und Stillebenmalers Carl SCHUCH (1846- 1903). Der Künstler, der, obwohl er zeitweise dem Leibl-Kreis angehörte nur wenigen Kennern und Liebhabern bekannt ist, hinterließ ein sehr umfangreiches und qualitätvolles Werk. Schwerpunkt der Arbeit ist der Vergleich maltechnischer Angaben aus zwei Tage- und zwei Notizbüchern SCHUCHs mit neun Gemälden. Diese ausgesuchten Werke decken ein breites Spektrum des Œuvre SCHUCHs ab und befinden sich in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München, sowie in der Österreichischen Galerie Belvedere Wien. In diesem Rahmen werden die Handschriften erstmals vollständig transkribiert vorgelegt. Neben den gängigen restauratorischen Untersuchungsmethoden zum technologischen Aufbau von Gemälden wurden naturwissenschaftliche Verfahren wie Infrarotreflektographie (IRR), Radiographie, Polarisationsmikroskopie und Rasterelektronenmikroskopie / energiedispersive Röntgenfluoreszenz (REM / EDX) eingesetzt. Die Analyse der von SCHUCH verwendeten Materialien erfolgte an Querschnitten, Streu- und Faserpräparaten mit dem Schwerpunkt der Pigmentanalyse. 

Posterpräsentation vorhanden (DIN A 0)